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Archive for Oktober 2012

Neuigkeit des Tages… John ist atemberaubend schön. Und er hört Oper, der Mann von Welt, isser nicht gebildet, wa!

Er fährt Ana heim, und vereinbart telefonisch mit Elliot (seinem Bruder) ihn von dort (also Kattl) gleich mitzunehmen. Würde wetten, dass sich Ana gleich wieder Gedanken um Anas ONS macht.

Oha, sie versucht ihn zu disziplinieren. Weil er Anastasia zu ihr sagt, statt Ana. Das ist der volle Grund böse zu gucken, nicht etwa die Stalkersache oder so… ja, ich bin schon wieder unromantisch, aber trotzdem!

und… hey, sie wird rot! Weil sie an das Busserl denkt. Mann, wenn frau bei jedem Gedanken an jedes Busserl ihres Lebens rot werden tät, das wär die reinste Blinkorgie da draußen. Man könnte uns von oben filmen, und wir würden Schriftzüge blinken lassen. Oder so.

Kattl hat sich wohl in den Elliot verguckt. Nachdem von ihm nicht viel geschrieben wird, gehe ich mal davon aus, dass er sympatico und gutaussehend sein könnte.

Kattl brezelt das Ana auf. Oder das, was sich die Autorin unter aufbrezeln vorstellt. Beine und Achseln rasieren sowie Augenbrauen zupfen zählt da jetzt meiner Meinung nach nicht dazu, das ist doch eigentlich nichts sooo besonderes, oder? Gerade, wenn (wie in dem Buch) Sommer ist? Ich würd nicht mit ärmellosen Tops und Busch unterm Arm rumlaufen. Aber Ana vielleicht? Sie ist doch so dünn – eventuell braucht sie das wegen der Wärmedämmung oder so.

Kattl misstraut John, dem Schönen Wunderbaren auch. Sowas. Die hat vielleicht doch noch a Hirn für 5 Pfennig über. Ana will sie davon überzeugen, dass alles, was passieren könnte, ihr freier Wille wäre. Naja, ich glaub, sie hat den freien Willen und die Entscheidungsfähigkeit schon lange abgegeben. Wenn ich da an „die Seine sein“ zurückdenke.

Und dem Sepp ist sie jetzt beleidigt. Der hat einige Male angerufen, aber sie ruft nicht zurück, weil sie sauer ist. Ok, das check ich jetzt nicht. Abgesehen davon, dass er sich vermutlich telefonisch bei ihr entschuldigen möchte, weil er nicht Gedanken lesen kann, bin ich nicht davon überzeugt, dass sie Anlass zum Sauer sein hat. Aber das hab ich ja schon ausgeführt.

Jungfrau Ana ist ziemlich spitz auf John. Sie findet es faszinierend, dass er sie nur leicht an der Hand berühren muss, und bei ihr s Herzerl zu Rasen anfängt. Ich weiß nicht – bin ich anders, als alle anderen Frauen? Natürlich rast s Herzerl wenn man frisch verliebt ist, und der Andere dann die Hand nimmt oder so. Aber selbst wenn jetzt ein Brad Pitt, der überhaupt nicht mein Typ ist (echt jetzt, der entspricht nicht meinem Beuteschema!!!) mir die Pfote schütteln tät würd ich kurz Schnappatmung kriegen. Würde im Gegenzug Mark Salling meine Hand schütteln würde ich vermutlich anschließend ins Krankenhaus müssen, wegen Verbrennungen an der rechten Hand und Schock.

Ana meint zu wissen, dass ein Hubschrauber viel Platz zum Starten und Landen braucht. Ähm, falsch. Natürlich schadet viel Platz nicht, aber sooo viel Platz braucht der nicht. Ich habe schon Hubschrauber auf Verkehrskreuzungen landen und starten sehen, und in einer Mulde am Berggipfel auf 4×4 Meter.

Nach einer kurzen Fahrt mit einem Aufzug zurrt John sie im Hubschrauber auf dem Sitz bewegungsunfähig. Auf einem Rotorblatt – das hätte mir besser gefallen. Wenn ich mir vorstell, wie die da oben rotiert, mit frischgefönten Haaren, damit sie auch nicht krank wird…

Ihn macht der Gurt an. In meinem Kopf läuft das Lied „Hier kommt Kurt, ohne Helm und ohne Gurt, einfach Kurt“ und ich überlege, dass Kurt dann wohl nicht Johns Typ wär. So ganz ohne Gurt.

Der Wunderschöne hat übrigens auch den Pilotenschein. Vermutlich hat er den nebenbei gemacht, als er grad seine 10. Mille gescheffelt hat.

—Mein Mann guckt jetzt nebenbei Stirb Langsam 3. So fühle ich mich auch, beim Lesen dieses Buches.—

Wir fliegen ein paar Seiten so vor uns hin. Ana erklärt John, dass er sooo kompetent ist. Natürlich findet er das toll. Wenn ich zu nem Typen geh, mit den Augen klimper und sag ich hab noch nie jemanden so kompetent Auto fahren sehen, dann findet der das auch toll.

Ich habe jetzt so die Befürchtung, dass sie, wenn sie mehr als die Hälfte des Kapitels angeschnallt ist, diesmal wieder nicht zum Stolpern kommt. Dann wär ich ernsthaft auf Entzug.

Kotz. Sie würde alles für diesen Mann, ja, genau den, den sie gar nicht wirklich kennt, tun. Also auch mit Pulver gefüllte Kondome schlucken und über die mexikanisch-amerikanische Grenze gehen. Oder so. Also, mit solchen Aussagen wär ich vorsichtig.

Sie hält den Kamin für Platin. Ich weiß ja nicht, ob es sowas gibt, aber wenn ja, dann wäre das ja absolute Völlerei.

Jetzt soll sie, nachdem sie sich dafür entscheidet, dass sie von ihm erniedrigt werden will, eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben. Sie macht das auch. Ohne das Ding zu lesen. Geht ja auch nur um ihr Leben, wieso sollte sie das Ding mal durchlesen??? Weil sie spitz auf ihn ist und lesen einfach Zeit kostet, tut sie es also nicht.

Und jetzt lässt er dramaturgisch seine Maske fallen. Oder so soll es zumindest rüberkommen.

Sie: Blümchensex? Jetzt?

Er: Bäh, Blümchensex! Machichnich. Bin eher so der harte Aufspießer.

Sie: Soll ich jetzt rot werden? Och, nö, Gedanken an Bussis machen lassen mich rot werden. Bei hartem Rumgespieße werd ich doch nicht rot!

Er (ich stelle mir vor, wie der dabei die ganze Zeit so lächerlich mit den Augenbrauen wackelt): Willste meine Briefmarkensammlung mein Spielzimmer sehen?

Sie: Memory? Fang den Hut? Was haste denn da so?

Natürlich guckt sie jetzt mal. Ich hoffe, sie stolpert. Nein, sie fühlt sich nur in Zeiten der spanischen Inquisition zurückversetzt.

Hoffentlich stolpert sie im nächsten Kapitel. Es langt. Es ist so doof. Und ohne stolpern gleich noch doofer.

Allerdings sind wir nun im Hausfrauenbefeuchter wohl zum Ende des Vorspiels gelangt.

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hammer…

…aus dieser Woche könnte man zwei normale Wochen machen – locker. Und auch die wären noch heftig. Ich bin die ganze Woche noch nicht vor 22 Uhr nach Hause gekommen, heute das erste Mal vor 22:30. Und morgen und Samstag wirds vermutlich auch nicht besser. Es ist schon ein Wunder, dass ich mein zu Hause überhaupt noch erkenne. Ich bin direkt froh, wenn Sonntag ist, da könnte es besser sein. Und vielleicht auch nächste Woche, da ist ein Feiertag.

Wisst ihr, was blöd ist? Langsam sollte man (also, ich) sich Gedanken über Weihnachtsgeschenke machen. So, grundsätzlich. Aber so weit bin ich gedanklich noch gar nicht. Also vertage ich das. Nicht auf den 23.12., aber so auf St. Martin oder so.

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Der Ösi wieder!

Habe heute keine Zeit, im Buch weiterzulesen, aber möchte euch ein Gespräch, bei dem ich Zaungast war, nicht vorenthalten.

Letzten Donnerstag Mittag, ich schlurfe mit letzter Kraft (DRAMA!!!) in eins meiner Lieblingscafés zum Ösi. Von dem hab ich schon mal geschrieben, das ist der Herr, der Damen jenseits der 70 Tips zum Thema „Tempi beim Geschlechtsverkehr“ gibt. (Oh je, will nicht wissen – was jetzt wohl für Suchanfragen kommen? ich wills nicht sehen)

Jedenfalls, ich löffle grad den Schaum von meinem Cappuccino und versuche, mein Programm für die Prüfung in meinen Schädel zu hämmern. Es ist so, wie es meistens ist beim Lernen, andere Sachen sind viiiiel interessanter. Am Nebentisch nehmen 2 hübsche Personen weiblichen Geschlechts platz. Beide schlank (nicht mager, nicht normal, sondern wunderbar schlank – so wär ich gern). Beide bestellen was warmes zu Trinken. Er bietet ihnen den frischen Mandarinenkuchen des Hauses dazu an.

Die eine antwortet etwas aufgeblasen: „Nein. Ich muss schließlich auf meine Linie achten!“ Grade dass sie nicht aufgestanden ist, und dem gesamten Cafe ihre Linie vorgeführt hat.

Er nur so: „Ach so“ -Pause- „maanst ned, dass des dafür scho lang z spät is?“

Vor unterdrücktem Lachen hätts mich fast von der Bank geschmissen. Der Blick der Lady – absolut unbezahlbar. Eigentlich hätte sie unter die Bank kriechen müssen, um ihr Gesicht wieder aufzuheben – denn das ist ihr echt runtergefallen.

Und nachdem der öfter so ganz cool und trocken solche Kommentare raushaut („Waasd, i hab mich mit der Andrea ausgsprochen, etz vertrag ma uns wieda. Ihr war aaanfach ned klar, dass a ONS ned glei a Beziehung is…ach, de Andrea is Dei Schwester…ach Du waaast davon gar nix?“ und das mit so unschuldigem Blick, dass die meisten nicht draufkommen, dass er sie voll verarscht) bin ich wahnsinnig gern in dem Cafe. Da gibts immer was zu sehen und zu Lachen. Ich mag diesen meiner Meinung nach recht typischen Ösi-Humor. Kann mans mir verdenken?

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Ana wacht im Hotelzimmer von… ja, wie nennen wir ihn jetzt. Willy. John. Hans. Also, ich bin für John. Nun ja, Ana wacht im Hotelzimmer von John auf. Sie stellt fest, dass sie noch großteils bekleidet ist und John ihr 2 Aspirin hingelegt hat. John, der Retter in der Not.

Außerdem ist er soooo schöööön. Nur, falls wir das vergessen haben.

Als er ihr bestätigt, dass er sie ausgezogen hat und nicht der geheime Hauself namens Kreacher, den er im Koffer versteckt hat, wird sie rot. Hach, wie hab ich das nur vermisst.

Außerdem bestätigt er, dass sie keiner hausfrauenbefeuchtender Tätigkeit nachgegangen sind. Weil er nicht auf komatöse Frauen steht. Und es ihm vermutlich zu kompliziert gewesen wär, sie danach wieder anzuziehen.

Jetzt muss sie ein bisschen schimpfen, den John, den Stalker, ne, weil wir sind schließlich eigenverantwortliche Personen, hier. Natürlich haut er ihr sofort den Sepp um die Ohren und behauptet, dass sie sonst beim Sepp aufgewacht wär. Also, ich schätz den Sepp jetzt nicht so ein, dass er auf halbtote Frauen steht, aber dem John ist meine Meinung jetzt eher wurscht. Ana wär vom Sepp gebungabungat worden, so.

Jetzt muss John der Ana doch tatsächlich erzählen, dass man vorm Zusaufen gehen unbedingt was essen muss, weil man sonst das alles so verarbeitet wie sie gestern. Also, ich bin niemand der oft oder viel oder oft und viel trinkt, aber das weiß sogar ich. Und das ohne Studienabschluss. Aber ich hoff ja noch, dass sie durchgefallen ist.

Er ist not amused, dass sie besoffen und kotzend durch die Gegend und in Sepps Arme getorkelt ist.

>Wenn du mir gehören würdest, könntest du nach dem, was du dir gestern geleistet hast, eine Woche lang nicht sitzen. Du hast nichts gegessen, dich betrunken und in Gefahr gebracht.<

Wo bitte soll ich anfangen? Damit, dass das „du“ klein geschrieben ist, was von mangelndem Respekt für sein Gegenüber zeugt? Und, ihm gehören? Sind wir hier in Slave-Land oder was?

Einem Teil von Ana wäre es gar nicht unrecht ihm zu gehören. Das ist recht praktisch. Wenn man jemandem gehört, dann fällt der Eigentümer alle Entscheidungen, man kann Eigenverantwortung abgeben. Man ist nicht mehr Schuld, wenn was schief geht, man kann in einer hübschen plüschigen Wolke leben. Welche Nachricht sendet man bitte durch diese dämliche Protagonistin an die Menschheit? Gebt euer Hirn an der Tür eines reichen Mannes ab? Ich bin ja keine Feministin, aber das… urgs.

Ach ja, und sie wird rot. Diese überraschende neuartige Wendung wollte ich jetzt mitteilen.

Und sie hat eigentlich schon seit dem Ihm-gehören-Zeugs wieder vergessen, dass sie eigentlich böse auf den Stalker ist.

Jedenfalls lächelt er, und sie ist glücklich. Weil er so toll und schön und heiß ist. Und er ist sexy. Und sie will „die Seine“ sein.

Aber immerhin trägt er ein Handtuch, als er aus der Dusche kommt. Wie ich sie darum beneide, das könnt ihr euch seit meinem Erlebnis im Sommer sicher vorstellen.

Dass er sie damit konfrontiert, dass ihre Jeans in der Reinigung ist, weil vollgespieben, empfindet sie heute als eine peinliche Situation – eigentlich sollte sie das nach dem was passiert ist, nicht mehr so sehr tangieren. Aber sie wechselt wieder die Gesichtsfarbe. Rot. Ich mag die Farbe langsam nicht mehr.

Und er ist schön. Ich habs gecheckt.

Und er gräbt sie nicht an, was sie nicht versteht, weil doch eigentlich jeder in sie vaaaliebt ist. John hat wohl das Memo nicht bekommen.

Allein dass sie an ihn denkt lässt unsere holde Maid fast einen screaming orgasm unter der Dusche durch Selbsterkundung kriegen. *Kopf-an-Wand-hau*

Ana wird panisch, weil ihr einfällt, dass Kattl denken könnte, dass sie einen ONS gehabt haben könnte. So, wie sie rumhysteriert ist sie dabei bestimmt rot geworden.

John trägt Gebietermiene und befiehlt ihr, sich zu setzen. Sie findet das toll und tut das. Kann mir irgendwer Puffreis mit Schokolade rüberschieben?

Hey, ich hab n Dejavu! Ganz am Anfang, als wir dieses mit-nassen-Haaren-geh-ich-nicht-raus-Getue hatten… das haben wir jetzt wieder. John ist das überfürsorgliche Muttertier. Ja, man kann eine halbe Buchseite mit Gesprächen über nasse Haare füllen. Unglaublich. Wäre es ein Sachbuch für die Friseurausbildung, ja dann könnt ich das nachvollziehen. Aber so. Hmpf.

John gesteht Ana, dass er sie ganz ganz toll findet. Hat er das Memo wohl doch gekriegt, sowas aber auch. Da isses ja praktisch, dass das Mädel vorhat, nach Seattle zu ziehen. Ich hoffe immer noch, dass Sepp nach Deutschland zieht. Und neue Klamotten hat John ihr gekauft. Weil er das kann. Ja, ich kann auch machen, dass die Luft schlecht riecht, aber das heißt noch lang nicht, dass ich das tue.

Ach ja, sie wird… lila, blau, gelb, hach, ich hab die Farbe vergessen. Ich glaub, es war pink mit grünen Punkten.

bla.

wird lila-blau gestreift.

Oha. Das erotischste was das Mädel je gehört hat ist, dass das John gern an ihrer Lippe knabbern tät. Ich muss jedes mal, wenn in irgendeinem Buch irgendwer an irgendwem knabbert an Kaninchen mit einer Möhre denken. Mit so Hasenzähnchen und so.

Er knabbert aber nicht, weil sie davor keine schriftliche Zustimmung erteilt hat. Das ist wohl sowas wie ne Bankeinzugsermächtigung in Bungabungatown. Total bescheuert.

Es geht ein bisschen hin und her.

er: „bäh, du magst mich dann nicht mehr“

sie: Wohl!“

er: „ma gucken… heute Abend?“

sie: „Aba ich will jetzt!“ *aufstampf*

er: „nööööh! weil ich will, dass Du mich jetzt grad noch magst!“

und so weiter und so weiter.

Jedenfalls wollen sie abends nach Seattle fliegen, und er ist deswegen irgendwie beleidigt, wobei das ja eigentlich seine Idee war.

Jetzt ist er wieder voll herrisch. Iss. Föhn Dich. Dann bring ich Dich heim, aber nur wenn Du brav warst, sonst kommt der NikolausiOsterhasi nicht.

Und Ana und John haben in einem Bett geschlafen, was sie schwarzgepunktet werden lässt. Mir gehen jetzt schon die Farben aus.

Und das unartige Mädel nimmt glatt SEINE Zahnbürste bevor sie gehen. Wie böse.

Im Aufzug küsst er sie, jetzt doch ohne Papierkram. Nachdem Ana meint, so sei sie noch nie geküsst worden – hab ich was falsch mitgekriegt? Die is doch laut meiner Info noch nie geküsst worden? Ist es dann nicht logisch, dass es noch nie so war, weil es ja noch nie irgendwie war?

Kapitel Ende – und sie ist noch gar nicht gestolpert. Verdammt, was soll das? Naja, sie hat das halbe Kapitel im Bett verbracht, da kann noch nicht mal sie hinfallen. Schade, dass sie es nicht zumindest versucht hat. Erschrecken und dann vom Bett fallen. Sich mit der Decke erwürgen. Irgendwas, wo er sie dann retten kann. Oder reicht diese Klamottenkaufgeschichte in Kombi mit dem Aspirin diesmal aus, um deutlich zu machen, wie supertoll er ist?

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Ich hab mal wieder in den Suchanfragen gestöbert. Heute hab ich viel mehr Seitenaufrufe (fast 3x so viel!) aus der Schweiz als aus Deutschland. Keine Ahnung, woran das wohl liegt? Hallo Schweizer – was gefällt euch bei mir?

Gestern kam eine Suchanfrage:

wie fängt kapitel 14 bei shades of grey erster teil an

 

Ja, nun, da kann ich dem Suchenden auch nicht weiterhelfen, so weit simma hier noch nicht. Aber wenn ich den Ein oder Anderen Tip abgeben dürfte:

Ich glaube, Ana wird mehrmals rot.

Ich glaube, sie fällt hin, oder wird aufgefangen oder so.

Und uns wird erzählt wie toll ER ist.

 

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So, da sind wir nun wieder. Ich höre gerade nebenbei online auf Bayern 3 den Matuschke. Nach der Bloodhound Gang bin ich jetzt richtig entspannt und kann mir das Buch wieder vorlegen.

Und, bevor wir anfangen – schrägste Nachricht der Woche: In Berlin (glaub ich) habens nen Leichenwagen-LKW inklusive 12 Leichen geklaut. Verdammt, wozu braucht man sowas??????

Nun aber zurück zum Thema:

Bevor ich lese mein Tip: Sie wird mehrmals rot und fällt einmal hin (egal ob mit oder ohne Auffangen).

Haaaaha! Er küsst sie nicht! Er beißt sie leider auch nicht in die Nase. Er warnt sie vor sich. Weil er nix für sie ist. Weil er ein Vampir ist und sie beißen könnte und das nicht gut für sie wäre. Halt neee, falsches Buch. Sorry. Er warnt sie ohne Begründung.

Aber ich hab eine gefunden: Er atmet schwer – wenn wir uns erinnern, er musste sie am Ende des letzten Kapitels auffangen weil sie (mal wieder) ihre Lebensunfähigkeit unter Beweis stellte. Und wenn wir uns an Kapitel 1 erinnern ist sie ein mageres Etwas. Und wenn einer beim Auffangen eines mageren Etwasses schon so schnaufen muss, dann hat der keine schönen Oberarme und Sixpackbody und so ist auch utopisch. Und das wär doch schon mal ne schöne Begründung. „Nimm mich nicht, weil ich bin so ein Schwächling, da kommste nicht auf Deine Kosten!“

> Seine Hände sinken herab und ich stehe vor ihm da wie ein Volltrottel.<

Ja. Check.

Sie dreht sich um, um in die andre Richtung zu gehen, und es wird als wichtig erachtet, zu erwähnen, dass sie NICHT hinfällt. Heißt das jetzt im Umkehrschluss dass sie sonst bei jedem Richtungswechsel auf dem Trottoir liegt??? Alta Falta muss die blaue Flecke haben.

Was Bella Swan der Farnwedel ist Ana die Tiefgarage. Dort drunter zieht man sich zurück und leidet. Ich finde jetzt beides nicht unbedingt die ansprechendsten Orte.

So zur Abwechslung wird uns nahegebracht wie ungeschickt das Mädel doch ist – stellt sie doch auf dem Sportplatz eine ernsthafte Gefahr für ihre Mitmenschen dar. Ja, ich hab das voll gecheckt. Neben den ganzen Kriegsverbrechern auf der Flucht die im FernsehNCIS an der Wand hängen, hängt auch ein Bild von ihr mit Sneakers auf dem Hartplatz. Haben wir nur noch nicht gesehen.

Ihr Unterbewusstsein verpasst ihr einen Pseudoeinlauf. „Steh auf und lerne…“ ja, das funktioniert ganz gewiss, klappt auch sonst bei allen Menschen immer ganz toll bei Liebeskummer oder Wasauchimmersiehat, schreibt auch die Bravo und so…

Natürlich muss man dem Leser jetzt Anas Gefühlswelt nochmal deutlich machen, das passiert hier ja grundsätzlich dadurch dass Ana der Kattl nochmal erzählt, was passiert ist. Würde man diese Wiederholungen streichen wär das Buch (zumindest bisher) gut 1/3 kürzer. Denn es wird jedesmal nochmal alles detailliert zerkaut.

Neiiiiin, bitte, jetzt nicht die „aber er ist sooooo schön“-Leier! Bitte!!!!

Wird nicht erhört. Also, für alle, die es noch nicht gepeilt haben: Er ist soooo sssssssööööööön!

Ana schreibt Abschlussprüfung und freut sich – ich persönlich hab mich ja immer erst gefreut, wenn ich bestanden hatte. Aber jeder nach seiner Facon.

Ana bekommt ein Päckchen mit schweineteuren Büchern und obwohl der Absender fehlt weiß sie sofort dass sie nur von Arrogrey sein können. Wieder ist eine Warnung drin.

Im Buch wird Arrogrey übrigens inzwischen Christian genannt, aber das bring ich nicht übers Herz. Ich kenn so viele nette Christians, das geht einfach net. Außerdem – kennt ihr „Christian Troy“ aus Nip/Tuck? Der hat nen Knall, aber ich mag den. Ich will nicht, dass Arrogrey genauso heißt. Ich brauch nen anderen Vornamen. Fridolin. Marcel. Irgendwie sowas. Vorschläge?

Hey – die erste ansatzweise sympathische Szene mit Ana! Sie will IHM die Bücher mit einem Zitat aus einem dieser schweineteuren Bücher zurückschicken. Kattl schlägt eine deutliche „Verpiss-Dich“-Szene vor. Immerhin schmilzt sie nicht hinfort weil er soooo ssssssöööön ist.

Ha – dieser ansatzweise nicht ganz miese Ansatz wird gleich kaputt gemacht, weil sich Ana, die ja niiiie was trinkt voll die Kante gibt und besoffen bei IHM anruft. Klasse Idee Mädel. Er ist angepisst, weil sie in ner Kneipe ist. Würd ich verstehen, wenn er ihr Papa und sie 15 ist, aber in dem Alter in dem sie angeblich ist war ich schon in so einigen Kneipen. Ich an seiner Stelle wär auch eher angepisst wenn mich irgendwer besoffen und ohne Grund mitten in der Nacht anrufen tät – aber vermutlich braucht ER, das sooooo schöne Geschenk an die Weiblichkeit einfach keinen Schlaf.

Er, der er eigentlich hunderte von Kilometern von Ana weg sein sollte taucht wenige Minuten nach dem Telefonat vor der Kneipe auf um sie abzuholen. Sie hat ihm nicht gesagt wo sie ist. Woher weiß er wo sie ist? Alles was mir dazu an Lösungen einfällt schreit direkt „GESETZESVERSTOSS!!!!!!“ und „STALKER!!!!!!!“ aber vermutlich bin ich einfach unromantisch. Jedenfalls taucht er genau da auf, als Sepp Ana gegen ihren Willen küssen will. Sie sagt zwar „nein“, tut aber nix dagegen. Bewegt sich nicht weg vom Sepp, lässt zu, dass er sie weiter im Arm hält, guckt ihm in die Augen – ähm, ja. Wie wäre es mit auch körperlich deutlichem NEIN anstatt nur vor sich hinzuflüstern?

Jedenfalls Arrogrey ist natürlich sauer. Weil Ana ist ja sein Eigentum. Oder so. Und er hilft ihr kotzen. Das ist auch detailliert beschrieben. Wie anstrengend so eine Speiberei ist. Jetzt brauch ich auch kein Abendessen mehr. Danke. So hilft mir das wenigstens beim Abnehmen, hier!

Und sie wird rot. Das hat mir bisher in dem Kapitel tatsächlich gefehlt!

Zweimal innerhalb von 10 Zeilen stellt Ana fest, dass ER sie wie ein Elternteil sein Kind behandelt. Und wenn sogar sie das merkt. Ich erspars euch. S reicht wenn ich leide.

Ach, und vorher hat er by the way ihren Anruf zurückverfolgen lassen. Legal, illegal, scheißegal.

…und sie wird rot…

und Mr. Criminal-Stalking befiehlt ihr Wasser zu trinken, und sie trinkt. Würde er ihr doch nur befehlen sich alleine an den Nordpol zu begeben.

Die Kattl flirtet mit dem Bruder von Arrogrey. Ana ist angemessen entsetzt bei dem Gedanken, dass Kattl mit dem ins Bett gehen könnte, und sie morgen zu dritt frühstücken müssen. Mach Dir da mal keine Sorgen, Mädl, so wie Du beinand bist magst Du morgen erstmal gar nix essen.

Zu diesem Entsetzen kommen noch die ganzen bösen Lichter in der Kneipe und….

…fulminanter Abschluss des Kapitels: Ana fällt um, wieder in SEINE Arme und wird dann auch noch gleich ohnmächtig.

Ich erkenne hier langsam ein Schema. Ana führt sich das ganze Kapitel total naiv und dämlich auf, und am Ende des Kapitels fällt sie einfach um.

Aber ich brauche Vorschläge für Arrogreys Vornamen. Irgendwas kurz und bündiges sollte es sein.

Und ich weiß immer noch nicht, wieso irgendwer einen Leichenwagen mit Leichen drin klauen sollte und vor Allem, was man dann damit anfängt, wenn man den versehentlich geklaut haben sollte. Das hat mich die ganze Zeit unterbewusst beschäftigt.

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wer austeilt…

…muss auch einstecken können.

Wobei das bei uns in der Arbeit eigentlich schon passt, wir haben alle einen recht ähnlichen Humor.

Kollege isst kalte, eingeschrumpelte Weißwürste. Eigentlich weil er mittags keine Zeit hatte. Allerdings erklärt er es mit einem Selbstversuch. Kalter Kaffee macht schön – machen kalte Weißwürste vielleicht noch schöner? NATÜRLICH musste ich was dazu sagen. Konnte nur diesen Unterton nicht aus meiner Stimme verbannen… „Hach Dennis, der Versuch ist ja bei Dir direkt verschwendet – Du kannst ja ned NOCH schöner werden!“

Elli erklärt, dass sie früher, als in den Büros noch geraucht werden durfte, Königin im Luftanhalten war, weil man den Rauch mit der Säge in Quadrate hätte schneiden können. Stelle fest: Gute Voraussetzung für Zusammenarbeit mit DEM Kollegen. Und nicht weil er etwa rauchen tät…

Der neue „adoptierte“ Kollege aus dem Osten (der uns immer noch nur teilweise versteht, obwohl wir uns wirklich anstrengen!) freut sich auch immer, wenn ich ihm erkläre: „Pass auf, also hier in der zivilisierten Welt…“ oder „Nachdem wir hier ja schließlich fast schon zu Norditalien zählen weil wir viel schöner sind und besser Fußball spielen…“ oder so.

Natürlich alles, um sich gegenseitig aufzuziehen.

Jetzt ist es so, dass wir ein Programmupdate hatten, das bei mir nicht läuft, ich kann keine Unterlagen mehr einscannen und am PC angucken und bin wieder zu Papier zurückgegangen. Ein Kollege hat jetzt aber seine Sachen noch alle eingescannt und ist jetzt erstmal 3 Wochen in Urlaub. Und ich kanns nicht aufrufen und bearbeiten, dank dem Update.

Nachdem wir ja wissen, dass einfach lächeln und nicken nicht unbedingt meine Reaktion der Wahl ist (ich bin mehr so der explodierende Typ der erst redet und dann denkt) schimpfe und meckere ich also vor mich hin, grummele, fluche, zicke den PC an. Es hat wirklich schon lange die ganze Abteilung mitgekriegt, dass das Update mich nicht mag. Jedenfalls wurschtel ich mich durch das Papier, sortiere fast noch unterschiedliche Vorgänge zusammen weil ja Multitasking gefragt ist und schimpfe noch mehr.

Und dann kommt eine Stimme (die man schon grinsen hört)  aus dem off: „Wennste eingescannt hättest wär dat nich passiert, wa?“ Zum Glück war der schnell weg, es kam ein kunstvoll verformtes Schmierpapier in seine Richtung geflogen. Und es HÄTTE getroffen.

Und dann hör ich die Herren Dennis und Ostkollege die nächste halbe Stunde kichern wie kleine Mädchen, weil sie meine Reaktionen immer so sehr amüsieren.

Und ich wollte jetzt eigentlich seit 90 Minuten in der Heia sein, weil morgen ein gaaaanz anstrengender Tag auf mich wartet. Die restliche Blogrunde muss also auf morgen warten.

Gute Nacht John Boy! Gute Nacht…

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