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Archive for Januar 2013

Ziele für dieses Jahr

– möglichst viel Sport machen (mind 120x im Jahr!)

– möglichst gesund essen

im Februar den Schrank groß ausmisten

im März den Keller etwas aufräumen

im April am Bastelraum weiterarbeiten

im Mai den Garten fertigstellen (in dem natürlich auch davor schon gearbeitet wird, wenns Wetter passt…)

und sonst? Schau mer mal. Die Vorhänge fertig nähen wär irgendwie mal noch nicht schlecht. Und so ein paar andere Dinge… Die Liste Unerledigte Dinge. Die man immer wieder aufschiebt, weils nie akut ist.

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Als ob es nicht schon reicht, dass ich diese Woche 3 Tage lang einen Mörderriesenmuskelkater hatte (ich bin gelaufen wie ein Fußballspieler mit sooolchen O-Beinen!) hab ich heute starke Kopfschmerzen. Wie wenn irgendjemand in meinem Kopf ein Bongo-Konzert geben würd.

Das ist besonders mies, weil wir heute Freunde treffen wollten. Jetzt ist Tim allein gefahren (nachdem ich ihm noch den Ehering aufgedrängt habe, wenn er sich schon so aufstylt…). Und das wirklich gemeine ist, der Exfreund unseres persönlichen Dschungelcamps hat nach einigen Jahren des Single-seins, des verletzt-seins durch ihr Verhalten, des „ichwillniewiedereineBeziehungichbingeheiltfürsLeben“s, der zeigt heute dem Freundeskreis seine neue Freundin, oder will es zumindest öffentlich machen (weiß nicht, ob sie direkt mitkommt, das könnte n bisschen heavy für sie sein) wer sie ist und so weiter.

Es ist nicht gemein, dass er endlich jemanden hat, dass er glücklich ist. Es ist gemein, dass ich wegen meines Kopfes daheim bin und nicht sehe wie glücklich er ist und mich nicht für und mit ihn freuen kann. Und, falls sie dabei ist, ist es gemein dass mein Kopf mir einen Strich durch die Rechnung macht und ich sie nicht kennenlernen kann.

Jetzt warte ich auf Tim, und hoffe, er erzählt mir, was Sache ist. Und ich hoffe, ich lerne sie bald kennen. Und noch mehr hoffe ich, dass sie zu ihm passt und kein neues Dschungelcamp wird.

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Winterdepression

Ich bin jemand, der jedes Jahr wieder an der sogenannten Winterdepression leidet. Wenn es viel dunkel ist und ich die Sonne wenig sehe, das tut meiner seelischen Verfassung nicht gut.

Heuer habe ich das erste Mal seit 16 oder 17 Jahren das Gefühl, es ist bei weitem nicht so schlimm wie sonst. Das ist natürlich rein subjektiv, vielleicht würde Tim sagen ich bin bei weitem schlechter zu ertragen als die letzten Jahre. Aber wenn ich mich subjektiv gesehen besser fühle, dann ist das doch nicht so schlecht.

Die letzten Winter hätte ich mich am Liebsten in einer Höhle verkrochen, ich habe oft auch grundlos geweint und mich richtig in Heulkrämpfe hineingesteigert, konnte mich zu nix aufraffen, jede Erledigung war ein Kampf. Tags war ich müde, nachts konnte ich vor lauter traurigsein nicht schlafen, Konzentration war ohnehin nur schwierig möglich. Meistens hat sich das so ab Ende Januar/Anfang Februar wieder angefangen zu stabilisieren, man merkte, dass die Tage länger und die Nebel seltener wurden. Beginn war übrigens Mitte Oktober.

Dieses Jahr ist es gefühlt besser. Ich bin nicht so reingerutscht, nicht so „abgerutscht“. Natürlich ist meine Stimmung immer noch wetterabhängig. Sonne macht mich glücklich. Helligkeit macht mich glücklich. Im Sommer bin ich trotzdem entspannter, konzentrationsfähiger. Diesen Winter bin ich für einen Winter entspannter und konzentrationsfähiger als sonst, keine Heulkrämpfe (bisher), keine Schlafprobleme. Für viele Sachen muss ich mich trotzdem aufraffen, klar, aber nicht so krass, die Motivation ist besser. Nach einem wirklich anstrengenden Arbeitstag gammel ich auch diesen Winter schon eher mal auf der Couch rum als im Sommer.

Jetzt überlege ich natürlich, was sich geändert hat. Warum es mir diesen Winter besser geht. Ich habe diesen Winter noch nicht mal verschreibungsfreie Medikamente benötigt, geschweige denn verschreibungspflichtige. Und ich habe es auch nicht geschafft, mir eine dieser (schweineteuren) Tageslichtlampen zu besorgen. Aus Kostengründen. Die, von der man sich 30 Minuten täglich bestrahlen lässt und das die Stimmung verbessern soll.

Trotzdem geht es mir viel besser als die letzten Jahre.

Was ist anders?

– das erste Mal seit 10 Jahren sind Tim und ich im Besitz eines Ehebettes mit 2 separaten Matratzen. Dadurch könnte sich der Schlaf verbessert haben (ja, gut hat er, hab ich ja scho im Sommer gemerkt…). Allerdings habe ich die Probleme schon länger, aber ich denk schaden tuts nicht.

– das erste Mal seit 15 Jahren habe ich ein gutes Raumklima zum schlafen, von der Luft her. Seit Februar haben wir das oben genannte Ehebett. Und seit Februar das hier genannte Schlafzimmer.

– seit 1 1/2 Jahren ist es nachts RUHIG wenn ich schlafen möchte. Seit wir „aufm Dorf mit schlechtem Internet“ wohnen. Meine innere Anspannung lässt monatlich nach.

– Seit Januar 2012 mache ich verstärkt Sport. Und Sport setzt bekanntermaßen Endorphine frei. Vielleicht tut mir das so gut, dass ich im Herbst einfach noch so endorphingeladen war, dass mein Hirn das einfach nicht mitgekriegt hat, dass es so düster draußen ist.

– Oder es ist schon der Sport, aber da vor Allem die Gürtelprüfung, die mich so lange in den späten Herbst reingepusht hat, dass das depri-werden da einfach schon rum ums Eck war, sozusagen. Durch viel Sport den Kopf „ausgetrickst“.

– Durch die zum Teil längeren Autofahrten (die wirklich alle notwendig sind) habe ich Zeit, meinen Kopf freizuräumen, mich zu entspannen. Ja, es ist umwelttechnisch nicht sonderlich rühmlich, aber mich entspannt Autofahren. Ich finde zu mir.

– Seit August habe ich wieder eine 41-Stunden-Woche und keine 42-Stunden-Woche mehr, was mir bei meiner Zeitorganisation sehr sehr sehr viel hilft.

– oder es ist was ganz anderes, wo ich gar nicht draufkomm? Das regelmäßige Bloggen z. B. 😉 Oder meine gesündere Ernährung. Oder ein Job in dem zwar auch einige Ärgernisse auf mich zukommen, aber ganz viele Drumherumsachen stimmen, die vielleicht früher weniger gestimmt haben.

Was es auch ist. Ich bin froh drum. Und hoffe, das hält noch einige Winter an. Auch wenn heute erst der 24.01. ist, werden die Tage doch wieder spürbar länger, und ich denke/hoffe/wünsche, die krasse Verschlechterung kommt jetzt auf die letzten 2-3 Wochen, bevor normalerweise die Verbesserung einsetzen würde, jetzt auch nicht mehr. Hoffentlich verschrei ich es nicht. Und hoffentlich unterscheidet sich meine subjektive Wahrnehmung nicht allzu sehr von der Realität.

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Mufflamief

Beim letzten Zumba war ich neben einer Püppi gestanden. Ein wunderhübsches, zartgliedriges Mädchen, das sehr gepflegt, eigentlich schon zu sehr gepflegt wirkte.

 

Beim Zumba bewegt man sich auch seitlich. Jedes Mal wenn ich in Püppi´s Richtung getänzelt bin riechts. Miefts. Müffelts. Und nach über 30 Minuten hab ich überrissen, dass das ach so gepflegt wirkende Püppi müffelt wie ein alter Turnschuh.

 

Versteh ich nicht. Schminkt die nur „drüber“? So, wie im Mittelalter die feinen Damen? Gibts das noch?

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Helden des Alltags

Es gibt immer wieder Intelligenzbestien auf dieser Welt. Den heutigen Gewinner, nennen wir ihn einfach mal Joey, habe ich abgekriegt. Und das noch vor meinem ersten Kaffee (habe verpennt).

Wir haben z. T. Schalterbetrieb, so mit Nummern ziehen. Da kommen dann so Zettelchen aus dem Automaten, wo drauf steht „Weltschalter für alles, 39. Februar 2037 28:61 Uhr“ und dann eine dreistellige Nummer. Von 001 bis 999.

Joey hat also 10 Minuten nach Öffnung eine Nummer gezogen. Und war fest davon überzeugt, er habe Nummer 900. Es hat ihn auch nicht irritiert, dass er den restlichen Text nicht lesen konnte. Hätte er den Text lesen können, wäre nämlich 006 dagestanden.

Joey jedenfalls, hat dann versucht im Nebenzimmer meine Kollegin davon zu überzeugen, dass der Automat kaputt sein muss, wenn so früh schon die Nummer 900 rauskommt. Sie immer so: „aber, Sie haben Nummer 6 drehen Sie doch mal den Zettel um!“

Natürlich war Nummer 6 bei mir dran. Er hat nur immer noch nicht überrissen, dass er dran ist und hat noch weitere Zettel gezogen. Er bekam dann den komischen Text LOO und die Nummer 800. Komisches Ding, hier. Kollegin führt ihn zu mir.

Yo, da denkst Du wenn er denn mal da ist, dann kriegen wir das schon hin.

Joey: „Ich brauche einen Zettel von Ihnen!“

Nadine: „Was für einen Zettel brauchen Sie denn!“

Joey: „Na, für mich, mit meinem Namen und Stempel!“

Ahhh, ja. Wir stellen ja nur gefühlt Drölfzigtausend Bestätigungen und Bescheinigungen und Glump und Zeug aus. Aber… vielleicht kann man es noch konkretisieren.

Nadine: „Für was denn?“

Joey: „Für mich.“

Hm.

Nadine: „Ja, aber was soll denn da draufstehen?“

Joey: „Mein Name und Stempel!“

Ok, anderer Weg.

Nadine: „Wo müssen Sie das denn vorlegen?“

Joey: „Mein Bruder braucht eine Vollmacht von mir!“

Nadine: „Und was zum Teufel haben wir damit zu tun???“

Joey: „Brauch Zettel mit Namen und Stempel!“

[…] wir drehen uns weiter im Kreis. Joey konnte mir nicht sagen, was er will. Ich könnte natürlich seinen Namen auf ein leeres Blatt Papier schreiben und einen Datumsstempel draufhaun, aber ich fürchte, dann fühlt er sich veräppelt.

Joey beauftragt, sich von fürwenauchimmererdasbraucht aufschreiben zu lassen, was er braucht, und dann wieder kommen.

Joey: „Aber ich brauch bloß den Zettel mit Namen und Stempel!“

[…]

Nach 25 Minuten hat er verstanden, dass ich nicht versteh, was er nun wirklich haben möchte. Ich glaube, er wusste es selber nicht. Vielleicht wollte er eine Bestätigung über seinen Arbeitnehmerstatus. Vielleicht wollte er einen Vordruck für Vollmachten. Haben wir beides nicht. Vielleicht wollte er aber tatsächlich eine der unterschiedlichen Bestätigungen, die wir haben. Aber die kosten, und das nicht wenig. Sonst hätt ich ihm einfach ein Sammelsurium in die Hand gedrückt. Aber so…

>Merke: Wenn Du etwas brauchst,  solltest Du wissen, was!<

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Heute hab ich auf dem Rückweg von der Mittagspause beim Ösi…. halt, erst mal des Ösi´s heutige Überlegungen:

Nadine, wennst nimma in die Arbeit zurückmagst weils heute so scheiße ist, dann ruf ich bei der Polizei an und sag, Du läufst jetzt dann Amok. Dann kommen die her und legen Dir die 8er an. Dann hätt ich heute auch amal a bissi a Äktschn und Show. Und Du musst nicht zurück. Zumindest erstmal. Und es gäb ein tolles neues Facebookvideo. Aber das mach ich erst, wennst dann gezahlt hast.

Ich habe dankend abgelehnt. Sein Moccachino mit Sahne und Schokostreusel (weil ich so fertig ausgeschaut hab – issa nich lieb!) haben meine Laune aufgebessert. Außerdem das Gequatsche mit Sissi und die Sonnenstrahlen, die sich genau in meiner Mittagspause mal kurz umgeguckt haben.

Jedenfalls, ich gehe mutigen Schrittes zurück in die Arbeit, mit ganz kleiner Hoffnung, dass die nachmittägliche EDV-Schulung schon nicht so ARGH werden wird, zurück in die Arbeit.

So 10 Meter vorm Haus hör ich hinter mir ein „junge Frau wo rennens denn hin?“ und treffe meinen Exabteilungsleiter von einer Exabteilung. Wir hatten schon immer ein eher kollegiales Verhältnis auf selber Augenhöhe und nicht so das Vorgesetzten-Mitarbeiter-Dingens.

Ich drehe mich voll strahlend um und meine nur, Schokolade mache mich sogar dann glücklich wenn ich jetzt dann einen Gruseltermin habe. Und jetzt hab ich Schokolade, Koffein UND Sonne gehabt, das macht einen ja richtig glücklich.

Er: „Ja, Schokolade, Koffein und Sonne, das macht echt glücklich! Naja, es gibt nur eines was glücklicher machen tät, aber des kömma jetzt hier schlecht machen.“

In dem Moment dreht sich ein anderer Kollege um und mustert uns entsetzt.

Jetzt hat Exabteilungsleiter wieder miese Tage bei seiner Freundin… Die muss da humorresistent sein.

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Hirn für mich, bitte

Heute ist was total bloggenswertes passiert – und ich bin jetzt endlich daheim und soooo müde, dass es mir nicht mehr einfällt.

Bitte Daumen drücken, dass es mir wieder einfällt bis morgen. Und ich mir das dann vielleicht sogar notier, weil ich morgen auch nicht eher heim komm.

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