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Archive for Juli 2013

Tut mir leid!

Das reale Leben hat mich voll im Griff. Momentan komm ich maximal 2x die Woche überhaupt online.

Ich muss 1001 Dinge herrichten für meinen baldigen Urlaub. Sonst muss ich nackisch, ohne Waschbeutel und Reiseapotheke den Urlaub antreten.

Übermorgen heiratet meine Cousine. Gut, dass ich das Geschenk noch nicht habe (naja, gut, wird n Geldgeschenk, aber ich will es doch schön verpacken!). Noch besser, dass es zwischen 35 und 38°C sein wird und sie ein großes Zelt aufbaut (in dem vermutlich die Luft steht). Ich überlege krampfhaft, wie ich möglichst unauffällig einen großen Gefrierschrank unter meinen Platz am Esstisch bringe. Da könnt ich dann nämlich meine Füße reinstrecken. Eine vernünftige Lösung ist mir noch nicht eingefallen.

Am Sonntag werden wir Omas Wohnung komplett ausräumen müssen. Das wird schmerzhaft.

Und in der Arbeit habe ich seit 4 Wochen die Krankheitsvertretung einer Kollegin – langsam geh ich aufm Zahnfleisch. Nächste Woche kommt noch die Urlaubsvertretung eines Kollegen dazu.

Außerdem sind viele vereinstechnische Sachen zu regeln, manche davon sind wirklich schon 5 NACH 12.

Ich weiß, dass ich euch noch ganz viele Geschichten, schon lange ein Shades-Kapitel und ein paar Fotos schulde. Und wenn das alles die nächste Woche so klappt, wie ich mir das vorstelle, kann ich einige davon abtippen und dann so einstellen, dass sie peu a peu erscheinen, während ich im Urlaub bin. Wenn das klappt, kommen da dann öfter Blogbeiträge als wie wenn ich daheim bin.

WENN ich dann wieder daheim bin (was irgendwie impliziert, dass ich da irgendwie ankomme, wo ich hinsoll), dann gibts vielleicht auch doch mal das Ein oder Andere Foto.

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PFUI

Hab seit Donnerstag Magen-Darm-Probleme. Oder, was heißt seit Donnerstag. Ich hatte Donnerstag und Freitag Magen-Darm-Probleme. Dann war Ruhe. Und seit 16 Uhr hab ich ganz viel MIRISSCHLÄÄÄÄÄÄCHT!

Und das, wo ich doch sooooo viel zu tun hätte. Und zu bloggen, weil das jetzt doch ganz schön kurz gekommen ist, weil ich gerade Hamsterradgerenne deluxe hab. Aber jetzt gehen der Tee und ich (ja, ich trink Tee – das heißt, da gehts mir wirklich nicht gut!) erstmal in die Heia und morgen ist alles wieder gut… *hoff*

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Wenn…dann

Heute. Mein Büro.

Klient ist ganz und gar nicht glücklich, über das was ich ihm mitteile.

Langes Blabla.

Er: „Aber ich will das so und so!“

Nadine: „Is nicht. Voraussetzungen nicht erfüllt weil a) b) und c). Kann dasunddas anbieten.“

Er: „Aber…ich will das Andere!“

Nun, das Leben ist kein Wunschkonzert, leider. Ich will auch nen hohen Lottogewinn ohne Lotto spielen zu müssen, dann könnte ich das Haus abzahlen und ein Auto kaufen, das nicht ständig kaputt ist. Und mit Tim seinen Traumurlaub machen. Alles buchen, und ihn dann überraschen.

Nadine: „Das geht nicht.“

Er: „Dann… dann nehm ich mir nen Anwalt!“

Die Drohung für alles und jeden. *GÄHN* Die Ampel ist rot wenn ich drübergehen will? Nehm ich mir nen Anwalt. Im Baumarkt ist das Tierfutter aus? Nehm ich mir nen Anwalt. Die Schnecken haben meinen Salat zsammgfressen? Nehm ich mir nen Anwalt. Mein Lieblingsparkplatz auf dem Parkdeck vorm Shoppingcenter ist belegt? Da nehm ich mir erst recht nen Anwalt.

Nadine (irgendwie angepisst, weil ich den penetranten Menschen trotz Büroschluss, der 15 Minuten eher war, noch reingelassen hab, sprich, nochmal aufgeschlossen hab, und deshalb auch noch fast meinen Banktermin versäumt hätte): „Wissen Sie was? Wenn Sie so viel Geld für so einen Mist übrig haben… Nehmen sie sich gleich 2 davon.“

 

Ich kann da nix dafür, Anwälte sind für mich die Berufsgruppe die SABVA (= sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit) am Besten beherrschen. Ich hab bisher mit noch keinem Anwalt zu tun gehabt, der gewusst hätte, wovon er spricht. Ja, mein Schwiegervater ist auch Anwalt. Er gehört zu den Menschen, die lieber 40 Jahre planlos durch die Wüste ziehen anstatt einmal auf die Karte zu gucken. Und GENAU SO habe ich bisher auch alle anderen Anwälte kennengelernt. Bin ja mal gespannt, ob ich jemals einen Menschen dieser Zunft kennenlernen werde, der weiß, wovon er spricht?

 
Da ist dann noch der charmante Herr, der in der anderen Abteilung nicht erhielt, was er wollte (weil es das gar nicht gibt) und dann bewaffnet aufgetaucht ist…

 

-Werde morgen zum Autohändler gehen und ein Auto haben wollen, das nicht viel kostet und von Luft angetrieben wird und nie kaputt geht, und wehe, der bestellt das nicht, dann komm ich mit dem Suppenlöffel!-

 
Abends noch einen Kaffee mit einer Freundin getrunken, die für eine Relocationfirma arbeitet. Bei ihr war heute ein Mann, der keine Lust hatte, für seine im Ausland befindliche Gattin einen Visumsantrag bei der deutschen Botschaft zu stellen, denn die Gebühren für das Visum beträgen wohl ca. 60 Euro. Jetzt seine Fragestellung an sie: Ob das mit einem Schleuser nicht schneller und billiger gänge? Ob sie da jemanden empfehlen könne?

 

Haben wir irgendwie Vollmond oder so?

 

Hätte mich heute in der Früh schon interessiert, als ich den Büro-AB abgehört habe, und um 0:51 sich jemand beschwert hat, dass man in der Verwaltung hier vor Ort ja nie jemanden erreichen könne. Der, der um 1:34 dann auf den AB gelallt hat (ich vermute, er hat gesungen, ich hab aber leider nicht erkennen können, welches Lied)… über den hab ich schon gar nicht mehr nachgedacht.

 

Ich erlebe ziemlich viele schräge Sachen. Viele davon in der Arbeit. Leider kann ich das Meiste davon aufm Blog nicht verwenden, da es zu speziell ist. Allerdings… ich müsste es aufschreiben. Das glaubt einem kein Mensch. Kein Drehbuchschreiber käme auf solche Dinge, weil jeder Konsument sagen würde „der hat doch zu viel geraucht, den Scheiß schau ich nicht mehr an!“. Aber ehrlich: Sämtliche Büroserien (Stromberg, JAG, Das Amt,…) das sind ANFÄNGER!!! Innerhalb von 6-8 Monaten passiert genug, dass ich euch 10 komplette Staffeln schreiben könnte! Wenn ich ein bisschen in meiner Erinnerung krame, und die bisherigen Highlights raussortiere könnt ihr die auch sofort haben. Ginge als Present Fiction oder Gegenwartsmärchen oder so in die Geschichte ein…Vielleicht sollte ich so ein paar Topgeschichten mal passwortgeschützt veröffentlichen? Was haltet ihr davon??? Oder ist das zu einfach zu knacken, und so zu gefährlich wegen Datenschutz etc. pp. blabla? Denn die Geschichten sind so konkret, dass beteiligte Personen sich vermutlich erkennen würden.

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…zumindest das Kleid, das ich mir gestern für die Hochzeit meiner Cousine gekauft habe. Tims Cousine heiratet im September, da kann ichs dann gleich nochmal tragen.

Dieses Kleid ist ein Traum! Dunkelblau… Mitternachtsrauchblau mit schwarzer Samtverzierung, leicht glänzend, trägerlos, etwas ausgestellt, endet genau unter meiner Problemzone „Knie“, hat hinten eine Schnürung, eine schwarze Satinschleife um die Taille, unten vorm Saum die letzten 5-8 cm sind „schwarzes Fliegengitter“ (O-Ton Tim – konnt ich euch nicht vorenthalten). Dazu werde ich schwarze bling-bling High-Heels von Deichmann und eine schwarze Clutch tragen, und für die Trauzeremonie hab ich mir noch einen Satinbolero mit gaaanz kurzen Ärmeln gekauft, denn ich finde, komplett unbedeckte Schultern gehören sich da nicht (außer natürlich bei der Braut). Nach dem passenden Blingblinggeschmeide um den Hals muss ich mal meine Fundgrube durchwühlen… Ich habe einen Lastwagen voll Modeschmuck, da wird doch was dabei sein! Muss doch einen Vorteil haben, dass ich davon noch nicht mal die wirklich gruseligen Ausrutscher aus meiner Teeniezeit wegwerfen kann!

Und dass ich in dem Kleid mindestens nach einer Konfektionsgröße weniger ausschau stört mich überhaupt nicht.

Morgen muss ich es für eine Freundin fotografieren, denn wir müssen (natürlich) die optimale Frisur dafür planen (offen geht gaaaaar nicht!).

Ich freue mich direkt darauf, mich mal wieder richtig rauszuputzen, über die richtige Nagellackfarbe zu grübeln (gelbe Statement-Nails? Oder nude-french-nails?) und das Lockeneisen anzustecken (um dann wieder festzustellen, dass die Haare relativ glatt bleiben, egal was ich tue). Dass ich einen Lidschatten in Kleidfarbe habe bleibt erstmal unerwähnt.

Tim freut sich eher weniger darauf, dass er im Laufe der Woche mit mir zum Einkaufen muss, denn er hat seinen Anzug zerstört (als EDV-Mensch NACH einer Sitzung im Anzug unter den Tisch kriechen und den Drucker anders anstecken, dafür den Tisch umzubauen… ja das ist nicht so gut für den Anzug) und braucht einen neuen. Und nicht nur das, ich quäle ihn auch noch damit, dass er ein farblich passendes Hemd und evtl. auch eine farblich passende Krawatte zu meinem Kleid braucht. Der Arme! Allerdings hat sich unsere Einkaufstaktik die letzten Jahre gut entwickelt. Zuerst gucken wir uns gemeinsam um, dann parke ich ihn in der Umkleidekabine und schleppe massenhaft das Zeug an, das er anzuprobieren hat, und dann sind wir nach Betreten des Ladens innerhalb von 45 Minuten fertig, und er muss erst wieder in 2 Jahren einkaufen gehen. Oberteile kann ich ihm ggf so kaufen, die muss er nicht probieren… Ich habe (ich weiß, Eigenlob stinkt, aber das sagen halt alle, die mich mal zum Einkaufen mitgenommen haben) ein recht gutes Auge dafür, was wem passt und steht und wer was mag. Ich habe eine Freundin, die sich schlicht und einfach weigert, mit wem anders als mit mir einkaufen zu gehen, insbesondere wenn sie konkret etwas sucht, weil ich irgendwie wohl immer das richtige Stoffteil rauskrusche. Eine andere Freundin hat am Freitag auch eben diesen Entschluss gefasst im Kleiderladen, da sie der festen Meinung war, dass in dem ganzen Geschäft absolut nichts wäre, was ihr gefiele, passe UND stünde. Keine 10 Minuten später trug sie ein absolutes Hammerkleid und bedauerte, keinen Anlass dafür zu haben.

Ich glaube, Tim kann das gar nicht wertschätzen. Viele andere Männer werden von ihren Frauen stundenlang durch das Einkaufscenter gescheucht, mindestens 2x im Jahr müssen die mehrere Stunden leiden weil sie ihre Kleidung zerschlissen haben! Vor etwa 2 Jahren ist der Bro bei uns im Garten in den Pool gefallen und war natürlich patschnass. Ich habe innerhalb von 15 Minuten aus den unausgepackten Umzugskartons mit Tims zu klein gewordenen Klamotten (bei denen er davon ausging, er schrumpfe wieder rein) genau das rausgezogen wo ich der Meinung war, dass die Hosenweite passt (Länge war relativ egal, denn des waren keine langen Hosen) und die T-Shirt-Größe hinhaut, und ihm mit den Worten „probier mal, ich glaub das könnt passen“ das Zeug in die Hand gedrückt. Es hat gepasst wie angegossen. Bro war angemessen erstaunt, Tim meinte, das mache „die“ immer so. Bro fragte nach dem Einkaufsverhalten von uns, fand die Lösung praktisch und wollte mich für seine zwangsmäßig irgendwann notwendige nächste Shoppingtour leasen. (Und ich glaub, die Hose hat er immer noch… Tim wäre aber auch nicht wieder reingeschrumpft, also ists wurscht.)

Würd ich in ner Riesenstadt wie München wohnen… Ich glaub fast, ich könnte damit nen optimalen Nebenverdienst machen. Es macht mir Spaß, anderen Leuten zu helfen, sich auszustatten, man hat dieses GEWONNEN-Gefühl wenn man DAS optimale Teil findet, und der eigene Geldbeutel bleibt unangetastet.

Ich freue mich auch auf August. Zum Einen bin ich da ja weg, und zum Anderen hab ich Sportminimalbetrieb (also, wenn ich wieder da bin). Versteht mich nicht falsch, ich LIEBE meinen Sport, ich LEBE ihn (also, ich versuchs…). Ich trainiere durchschnittlich 3x die Woche. Manchmal öfter, ab und zu auch weniger, und nur wenn ich krank bin gar nicht. Doch zwischen Weihnachten und Heiligdreikönig trainieren wir nicht (da haben die Hallen zu, was man aber durch den ganzen „Feierstress“ gar nicht mitbekommt), und im August hat ein Großteil der Hallen zu. Da können wir dann maximal einmal unter der Woche trainieren (eben auch nicht jede Woche). Im August hab ich dann mehr Zeit für Anderes, und diese Zeit genieße ich unwahrscheinlich. Endlich mal freitags abends gleich mit in den Biergarten kommen, und nicht nur nachkommen, tatsächlich fast jeden Tag um 18 Uhr oder 19 Uhr Abend zu Essen und nicht  die halbe Woche erst um 22 Uhr, abends Zeit zu haben, draußen zu sitzen nach der Arbeit und zu reden, ein Glas Wein zu trinken oder mal eine Kleinigkeit zu handarbeiten oder in Ruhe ein neues Rezept auszuprobieren, vielleicht auch spazieren zu gehen… oder wenn es ein Tag im Biosaunabüro war, gleich ins Freibad zu springen und ein paar Bahnen ziehen oder in den Gartenpool, ja darauf freu ich mich. Jedes Jahr wieder. Und Ende August… da werde ich dann, wie jedes Jahr, schon mit den Hufen scharren, dass es endlich wieder los geht!

Mit den Geschenken für die Freundinnen werde ich zumindest anfangen, eventuell nehme ich mir auch einen Tag frei um das zu machen, denn die Wochenenden sind ausgebucht. Nächstes Wochenende muss ich arbeiten, mein Opa (väterlicherseits) wird 86 und feiert, das Wochenende später bin ich nicht da, und dann brauch ich schon Geschenk 1. Das Wochenende darauf ist die Hochzeit, die Samstag vormittag beginnt (und das heißt, noch viel eher beginnt das Präparieren von Gesicht und Körper) und bis spät in die Nacht dauern wird. Und bevor ich wiederum das Wochenende darauf wegfliege (und davor muss ich ja noch packen…), brauche ich schon Geschenk Nr. 2.

Wenn ich morgen nach dem Haushalt machen noch Nerven übrig hab, fang ich zumindest mal an. Schaffen werde ich das morgen aber nicht, deshalb werde ich wohl übernächste Woche 1 oder 2 Urlaubstage dafür verbraten. Nachdem die Wochenenden eh vollgepackt sind und es mit Erholung nix ist an diesen, tut mir das auch ganz gut ein „Zusatzwochenende“ nur für mich einzubauen. Und wenn ich mich nicht konzentrieren kann, wegen der ganzen anderen Dinge, dann machts auch nix, und ich machs so, wie ihr gesagt habt, lege mich auf die Liege in den Garten und jage Mücken.

P. S.: Danke für eure lieben Worte unter meinem letzten Post. Heute haben wir Omas Wohnung begonnen auszuräumen. Es war schmerzhaft, aber gut so. Wir konnten die Dinge, die sie künftig gern in ihrem Einzelzimmer mit Balkon im Pflegeheim in der Stadt um sich haben will, heraussuchen. Fotos, Kleinzeugs zum rumkruschen, ihr Ludwig-Thoma-Buch, in dem ich immer gelesen habe, wenn ich auf Besuch bei ihr war… Ein paar Erinnerunsstücke, für die sie keinen Platz mehr hat, haben meine Schwester und ich heute auch schon mitgenommen. Omas Nähkästchen und Opas alten Wanderstock (ich) und sein Holzwerkzeug (sie). Mein Opa ist seit fast 25 Jahren tot, er hat massenhaft Werkzeug im Keller gehabt, das nun Onkel, Papa, Tim und Schwagerinspe haben. Opa war gelernter Wagner und hat hobbyweise Krippen gebaut. Omas altes Nähkästchen möchte ich neu mit Stoff bespannen, dann mache ich ein Foto und zeige es ihr. Das wird sie freuen, insbesondere dass ich dieses Kästchen habe, denn ich bin die einzige ihrer Enkelkinder (4 Mädels) und Kinder (Mama und Onkel) das handarbeitet, und so wird es weiter verwendet.

Demnächst werden Schwester, Mama, Onkel und ich uns noch ein paar Erinnerungsstücke raussuchen. Den Wackelmönch, mit dem wir als Kinder immer gespielt haben (ein furchtbar hässliches Teil) oder der Zeitungsständer, in dem immer die „Neue Post“ lag, ihre Tortenplatten die sie immer benutzte, die schwere hölzerne Ausführung des Wahrzeichens der Stadt, die Tischnähmaschine, die noch ohne Strom geht,…

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