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Archive for November 2013

Zur Zeit bin ich wieder saufroh, dass ich bisher immer mit meinen Kollegen, mit denen ich mir das Büro geteilt habe, Glück hatte.

Im Nebenzimmer sitzen 2 so Frischluftfanatiker. Im Winter ist das Büro ein Kühlschrank, im Sommer lassen sie die ganze Hitze rein. Wenn man sich da im Sommer an die Tür stellt hat man das Gefühl, man stünde beim Friseur zwischen allen angeschalteten Föns die dieser so hat. Im Winter möchte man in seinen Skianzug steigen bevor man da in das Büro rübergeht.

Wenn ich mir mit einer von den Beiden das Zimmer teilen müsste, ich wäre schon lange an Lungenentzündung oder Hitzschlag verstorben.

Ich hoffe, mein Zimmerkollegenglück wird mir hold bleiben, bis ich in 40 Jahren +/- in Pension gehe.

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Breena hat gesagt

Zu meiner Geburtstagsfeier hatte ich auch Kuchen gebacken. 3 verschiedene. Der Ehemann einer Freundin hält mich auf:

„Du, Nadine, Breena braucht UNBEDINGT das Rezept von Deinem Schokokuchen!“

Zufällig kommt Breena vorbei: „Echt, brauch ich das, das wusst ich noch gar nicht!“

Er (mit totaaaal unschuldigem Augenaufschlag): „Nun, wie willst Du sonst diesen Kuchen für mich backen, wenn Du kein Rezept hast?“

Das ist also Männerlogik ^^

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Nachdem Weihnachten näher rückt wird auch immer öfter wieder die Frage aller Fragen gestellt: uuuund? Was wünschst DU Dir zu Weihnachten?

Jetzt bin ich niemand, der massenweise riesengroße Wünsche hat (außer dem Geld fürs Auswandern nach Italien, aber ok, bleiben wir mal realistisch). Es sind oft kleinere bis mittlere Sachen, die ich mir wünsche. Ein bestimmtes Taschenbuch (8 Euro), eine bestimmte DVD (12 Euro), die neue CD von No Doubt oder Pink, bestimmte DVD-Serienboxen für den Serienjunkie in mir, das Teuerste ist eine kleine Flasche meines Lieblingsparfüms (40 Euro).  Also eigentlich bin ich nicht so sonderlich „teuer“, viele in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis (aber keine engen Freunde, sondern nur entferntere) sind da deutlich anspruchsvoller. Mir ist es auch lieber, ich bekomme Gutscheine oder Geld geschenkt, statt irgendeinen Mist. Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht geschenkegeil, ich bekomme lieber gar nix als irgendwas, mit dem ich nix anfangen kann, weil das dann rausgeschmissenes Geld ist.

Und ich kann die obige Frage wirklich nicht leiden. Denn wenn man z. B. der Tante antwortet, dass man gerne das Buch xyz hätte, kann man damit rechnen, dass man es nicht bekommt. Die Tante schenkt gern teuer, und anstatt dass sie mir dann das Buch schenkt und einen Gutschein oder so bekomme ich Parfüm, von dem meine 1922 geborene Oma sagt, sie sei selbst zu jung für diesen Duft. Oder ein Sachbuch über die westeuropäischen Könige des Mittelalters. Oder ein Schmuckstück das beim besten Willen nicht als passend für meinen Hauttyp einzustufen ist. Oder eine physikalisch-wissenschaftliche Fachzeitschrift im Abonnement (und in Physik und Chemie war ich in der Realschule wirklich wirklich mies). Aber Hauptsache es ist teuer. Wieso wird dann überhaupt nachgefragt, was man sich wünscht? Damit man etwas kaufen kann, was jeder, der den Beschenkten auch nur einigermaßen kennt, als unpassend klassifizieren würde?

Manche Schenker möchten auch wirklich superkreativ sein und schenken irgendwelche Dekogegenstände die weder zur Persönlichkeit noch zur Wohnung des Beschenkten passen (und im Weg rumstehen und einstauben und… überhaupts!). Oder sonst irgendwas, das man beim googlen nach „kreativem Geschenk“ oder „ausgefallenem Geschenk“ findet. Hier ein kleiner Tip: Alles, was bei diesen Googlesuchen auf den vorderen Plätzen zu finden ist, ist nicht sonderlich kreativ und ausgefallen, weil das JEDER googlet und schenkt.

Ich mache das so, dass wenn mir nichts wirklich passendes für die Person einfällt, ich Geld oder einen Gutschein schenke – mag nicht der Weisheit letzter Schuß sein, aber i. d. R. freuen sich die Beschenkten ehrlich drüber. Wenn der Bastelfan einen Gutschein für den Bastelladen kriegt, die Leseratte einen Buchgutschein, der Cinemaniac den Kinogutschein, die Shopping-Queen einen Gutschein (oder viele kleine) vom nächsten Einkaufszentrum, der gesellige Typ einen Gutschein von der Lieblingsgaststätte – was ist schlecht daran? Die individuelle Frau einen Gutschein von Dawanda, damit die nächste Kette wirklich ein absolut abgefahrenes Unikat ist – ich kann da nix schlechtes bei finden!

Dafür mache ich mir im Gegenzug, wenn mir etwas wirklich passendes einfällt, auch gerne viel Mühe, so wie bei dem Selfmade-Fresskorb für die BF im Sommer letztes Jahr wo ich nächtelang in der Küche stand. Oder für meine Mama, die sich stets wünscht, dass ich gehe und ein Buch für sie kaufe, das ich auswählen soll, weil ihr das, was ich für sie aussuche, immer viel besser gefällt, als das, was sie sich aussucht. Da kann ich dann schon mal ein paar Stunden im Buchfachhandel zubringen. Aber ich weiß, dass sie sich drüber freut wie ein Schneekönig.

Der Schwiegermutter habe ich letztes Jahr Wärmekissen für den Nacken genäht, da ihre kaputt gegangen sind. Ich hab noch Täschchen zum Verstauen mit Sternchen drauf und pipapo gemacht, weil ich weiß, dass sie so Tüddelzeuch genau so gern mag wie ich. Sie hat sich total gefreut, die Kissen sind jetzt auch oft mit dabei, wenn sie on the Road ist.

Aber das sind alles Sachen, die sich nicht 1:1 auf jede Geschenksituation übertragen lassen. Wenn ich nix weiß, frag ich die Person, die ein Geschenk bekommen soll. Oder deren Partner – je nach dem. Und wenn die bzw. der auch nix weiß – dann lieber ein hübsches Geldgeschenk oder einen Gutschein, der die Hobbys und Vorlieben des Beschenkten trifft.

Was ich damit sagen will: Bin mal echt gespannt, wer mich nach den Wünschen fragt, und was dabei rauskommt.

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ärodische blidse!

Auf dem Teamseminar wurden mir erotische Blitze angedichtet. Mir und Angelo. Allerdings noch, bevor wir den Abend in der Disco verlängerten. Und, weil die 2-3 älteren Kollegen grad am Dichten waren, wurden mir die Blitze auch mit Niko angedichtet. Gut, dass wir alle 3 glücklich verheiratet sind.

Hier wird nicht geblitzdingst. Naja, nur Croissant blitzdingst junge Kundinnen. Aber nur versehentlich. 😉

Da wennst Dich einmal aufmaschelst und offene Haare hast und Abendmake-up drauf hast, dann interpretieren manche Leute in Gespräche und Gelächter gleich einen Flirt. Normalerweise kommen die nicht auf so komische Ideen.

Auf alle Fälle wurde auch DAS zu einem Running-Gag. So, Angelo sei brav sonst wirst Du wieder geblitzdingst! Because I am the woman in black! Fizzzzzzzz!

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Weihnachtsgeschenke

Es ist wieder so weit – ich bin auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken.

Tim ist einfach. Wir schenken uns einen Kaminofen zu Weihnachten, da brauch ich nix weiter.

Mama?

Papa?

Schwester?

Schwiegereltern?

Hm. Wird mir schon was einfallen.

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Croissant

Während ich Kundschaft in meinem Büro hatte, und die Sanduhr auf dem Desktop entnervt betrachtet hab, hab ich mit dem Mädel (also der Kundschaft) gesprochen. So bissi blabla.

Sie macht eine Ausbildung zur Bäckerin, und das macht ihr voll Spaß… so halt.

In meinem Büro steht auch der Kopierer. Muscolix, den ihr schon von der Teambildungsmaßnahme kennt, kommt mit einem dicken Stapel Papier in mein Büro.

Während er kopiert schmachtet ihn (bzw. halt seine Rückseite) das Mädel an. Ich hatte Angst, die schmilzt auf meinem Besucherstuhl und ich muss dann aufwischen. Also, so einen Schmachtblick hab ich selten gesehen, ich hab schon immer geguckt ob ihr Speichel aus dem Mundwinkel läuft. Muscolix checkt natürlich rein gar nix. Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps. Und Mädels hat er eh genug auf Kurzwahl.

Als er dann mein Büro und den Kopierer wieder verlassen hat und ich auch die Kundschaft fertig bedient hatte, musste ich erst mal den Muscolix in seinem Büro besuchen, und ihm unter die Nase reiben, wie er auf der Leitung steht.

„Des Mädel hat Dich angschaut, wie… wie… also, wie so ein richtig frisches süßes buttriges Croissant!“ Naja, wenn sie schon Bäckerin lernt muss ich doch eine passende Beschreibung finden.

Seitdem, also seit Monaten, heißt unser Muscolix nur noch Croissant. Sogar auf meinem Handy heißt er so. Wenn ich mal wieder irgendeinen Schmarrn über Whatsapp krieg steht da „Neue Nachricht von Croissant“. Anfangs hat er sich noch geziert, aber inzwischen reagiert er auf den Spitznamen genau so wie auf seinen richtigen Namen.

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The big bad three

Die steht nun auch bei mir vornedran. Urgs.

Infos, die ich diesbezüglich bekam:

„Du bist jetzt zu alt um Teilnehmer bei Germanys Next Topmodel zu sein!“ Ähm, ja ich hatte bis jetzt auch immer voll Panik, dass unser Kreischheidi auf einmal hinterm Altglascontainer hervorspringt. (Jetzt hab ich wieder so n Film im Kopf – menno!)

„Du bist jetzt zu alt, um Dich mit Jugendsprache auszukennen, YOLO!!!“ Aber ich bin nicht zu alt zum googlen! 😛

„Hattest Du schon nen Hexenschuss?“ Nein.

„Du musst Dich jetzt mal erwachsen und vernünftig verhalten!“ Ne, hab die Altersgrenze verschoben. Auf 35. Davor ist man ja quasi noch Twen, und als solcher Teenie und in der Pubertät. Oder so.

„Ich möchte Uroma werden!“ Kriegst Du Uhr zu Weihnachten, bist Du Uhroma, vaschdähst!

„Du darfst jetzt auf Ü-30-Party´s!“ Immer diese Drohungen. Auf Resteficken. Norgerlnudeln. Gammelfleischpartys. Andererseits… da kriegt man bestimmt lustige bloggenswerte Storys ausm echten Leben mit.

Dann gibts da noch die Leute, die in Kürze was von mir brauchen oder einfach voll lieb sind. Die gratulieren zum 25. Oder, weil sie wissen wie alt man wird, und nicht zu extrem schleimen wollen, zum 28. Aber mit dem Zusatz „und aussehen tust Du immer noch wie 19!“.

Nachmittags am „Ehrentage“ war ich bei Oma im Pflegeheim. Sie wusste nur, dass ich Familienmitglied bin, nicht meinen Namen, nicht das Jahr, das wir haben. Aber ich hab ihr gesagt, dass ich Geburtstag hab, dann hat sie mir gratuliert, ich hab ihr Geburtstagskuchen gebracht, sie hat mich gefragt, wie alt ich denn werde, ob ich schon mit meiner Ausbildung fertig bin… Dann hab ich ihr gesagt, dass jetzt also die 3 vornedran steht, dann war sie ganz entgeistert, weil sie hätte 20 gesagt… Vor etwas mehr als 5 Jahren, als ich also noch 24 war, hat sie noch auf unsrer Hochzeit getanzt, bis 1:30 in der Früh, und das mit ihren damals 85 Jahren! Daran kann sie sich nicht mehr erinnern.

Abends waren wir dann Essen mit Family & Friends. Die Sitzordnung hat mir so einiges Kopfzerbrechen bereitet, aber ich glaube, alle haben sich ganz gut amüsiert.

Anschließend waren wir noch im Pub, wo BF und ich nach über 6 Jahren die Person wieder gesehen haben, die uns zu unserem bis-Portugal-legendärsten-Abend verholfen hat. Ich kann das gar nicht beschreiben, von damals. Aber ich versuchs (ist mir nur schon live fast gar nicht gelungen). Ein damals schon schlohweißer Mann war mit fußballerähnlichen Klamotten (kurze Hosen, hochgezogene weiße Tennissocken) bekleidet im Pub, ansonsten gepflegte, gut riechende, vernünftig gekleidete Männer. Stürmen 2 Frauen rein ins Pub und schubbern sich an Tennissocke. Das war kein Tanzen, das war schubbern. Die anderen Männer irritert. Ich hab mir damals so Gedankenblasen vorgestellt: „Nächstes Mal geh ich auch in kurzen Hosen und Tennissocken!“ oder „Und dafür hab ich extra das Hemd gebügelt!“ oder „Was hat der was ich nicht habe?“

Jedenfalls haben Blondschubber und Brünettschubber irgendwann ihr Peeling unterbrochen und Blondschubber hat BF und mir erzählt, in welchem Puff sie hinter der Theke arbeite. BF überfordert. SozPäd im Studium. Nadine entspannt. Hab aus beruflichen Gründen das Bordell gekannt (irgendwie kommt das jetzt falsch rüber, oder?). Nicht die oberste Schicht, aber auch nicht ganz unten. Trinken würd ich da trotzdem nix wollen.

Dann haben sie wieder weitergeschubbert. Das war wie so n Unfall. Wo man nicht weggucken kann.

Und wir haben den Herrn seitdem nie wieder gesehen. Bis zu meinem 30. Geburtstag. Diesmal das Accessoire der Wahl: Ein weißer Fahrradhelm.

Kein Geschubbere diesmal. Nicht wirklich. Trotzdem auffällig genug. Bro und weiterer Lieblingskumpel nur so: Kennt ihr die HIMYM-Folge, wo sich Barney Stinson als alter Mann verkleidet? Vielleicht ist das bei dem auch so, und der zieht die Masche nur alle paar Jahre ab! Vielleicht IST das Barney Stinson!

Tennissocke Barney jedenfalls war den restlichen Abend unter Beobachtung. Die BF meinte nur, wenn sie unseren Best Guide aus Lisboa scho ned einfliegen kann, hat sie wenigstens Herrn Tennissocke organisiert.

Vom Freundeskreis bekam ich übrigens ein Anti-Aging-Package. So mit Antifaltencreme und Masken und Botoxspritzen und so. Und eine Schatzkarte zum selber zusammenbauen. Und den Schatz hab ich dann am Folgetag gesucht. Draußen. Bei strömendem Regen. Tim hat es gefilmt. Und ich glaub, er ist traurig, dass er es nicht auf Youtube stellen darf, denn angeblich sei es DAS Comedy-Video des Jahres. Ich bin wohl manchmal ungeplant lustig. Naturtalent nennt man sowas.

Und apropos lustig – Fack ju Göhte angucken! Geiler Film! War mit Tim, Bro und Prinz Eisenherz drin! Die 3 Herren sind 2-4 Jahre älter als ich. Die dann so: „Also SO waren WIR damals nicht!“ Ich: „Echt? Wir schon.“

Meine Kollegin, die den Film auch gesehen hat, und ich, sind übrigens Team Chantal. Schon allein wegen der Szene „Chantal! Heul mal leiser!“.

Elyas M´Barek hat mir ja schon bei der Fernsehserie „Türkisch für Anfänger“ gefallen. Also, nicht nur optisch! Schon auch, aber nicht nur!

Wäre Dampfnudelblues nicht gewesen, wäre Fack ju Göhte der lustigste Film des Jahres. Meine Schatzsuche ist schließlich außer Konkurrenz.

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