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Keller statt Garten

Ich wollte eigentlich diese Woche in meinem Urlaub voll viel im Garten machen.

Jedes Mal wenn ich raus ging hat sich die Nachbarskatze total gefreut und wollte von mir gestreichelt werden.

Das geht nicht, weil ich Katzenhaare nicht so gut vertrage. Dezent gesagt. Also, ich schwelle an und seh nix mehr.

Deshalb hab ich den Keller aufgeräumt. Da war keine Katze. Hilft nur nicht weiter beim Thema: Garten sommerfit machen.

Deshalb bat ich Tim heute etwas verzweifelt, er möge die Beete, in denen nix gepflanzt ist unkrautmäßig mal mit dem Rasenmäher beglücken. Weil Löwenzahn ja doch die Angewohnheit hat sich als Pusteblume übelst auszubreiten und so.

Tim meinte es gut. Wir haben jetzt auch keine Erdbeeren mehr. Im Erdbeerfeld war nämlich 1 Löwenzahn. Und ob Erdbeeren Erdbeeren sind oder doch Unkraut… das weiß man ja doch nicht sicher!

Auch der Schnittlauch und der Thymian gehören der Geschichte an. Erstmal.

Er hats gut gemeint. Er hats gut gemeint. Er hats gut gemeint.

Ommmmmmmmmm

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Ich wünsche allen Frohe Ostern!

Meinereiner war heute morgen in der Osternacht. Die ging in der Früh um 6 Uhr los. Das war richtig hart für einen bekennenden Morgenmuffel. Bäh! Ich mein… BÄH!!!

Ich wäre ja viel lieber gestern um 21 Uhr gegangen, aber mein wertes Osterbrot hat sich sehr lange geweigert, aufzugehen, so dass ich mit dem Backen einfach nicht fertig wurde. Als ich dann endlich fertig war, war es einfach mal zu spät. Richtig viel zu spät.

Und die Kirche heute früh war saukalt. Was soll das denn? Muss ja keine Sauna sein, aber wenn ich da fast zweieinhalb Stunden drin sitze wäre es schon angenehm, nicht auf der Bank festzufrieren! Haben die das inzwischen so nötig, dass sie die Kirchgänger schockgefrostet konservieren?

Als ich zu Hause war dachte ich nur so „scheiß auf Osterschinken & co., ich will Kaffee. Warm. Mit warmer Milch.“ Was mich zu der Überlegung geführt hat, ob ich nicht nächstes Jahr lieber ein Packerl Kaffeebohnen weihen lass. Oder ist das dann lästerlich und unmöglich? Aber ich konsumier nun mal viel mehr Kaffee als Eier oder Schinken. Und wenn damals die Tochter unseres Diakons sich ihre Cola weihen ließ… Wo wäre dann bei Kaffee das Problem?

Nach den Osterbrunch bei den Schwiegers und einem kleinen Spaziergang (Babyschafe!!! awwwwwww) sind Tim und ich noch auf einen Ostermarkt gefahren. Ich wollte eine neue Decke für den Weihkorb. Aber die hatten keine, die mir gefallen hat. Dann halt nicht. So schnell Geld gespart. Vielleicht stick ich sie ja selber, hab ja jetzt 1 Jahr Zeit.

Und weil dieser Ostermarkt Leute aus allen möglichen und unmöglichen Ecken anlockt war das wieder-wegkommen ziemlich abenteuerlich. Tim: „waaaah, pass doch auf!“ ich: „ganz ruhig, da waren fast noch 10 cm dazwischen!“ er: „das waren keine 4 cm!“ ich durch die nächste, noch knappere Lücke navigiert, er macht die Augen zu. Optimalerweise hätte entweder die Theme von Indiana Jones oder Mission: Impossible erklingen müssen. Aber das Leben ist kein Film, also musste ich mich mit dem Radio begnügen.

Erika hat geschrieben, ob ich heut Abend Lust hab, auf ein „Event“ mitzukommen. Ich hab einfach mal JA gesagt, aber ich hab noch keine Antwort von ihr ob es klappt und so weiter. Lust hätte ich ja schon, hab Erika schon länger nicht mehr gesehen. Ich glaub, seit Fasching haben wir nur noch telefoniert und gewhatsappt.

Während ich auf Antwort warte (ich wüsste sogar schon, was ich anziehe! Das ist auch das erste Mal, aber das schwarze Top taugt noch und muss dann eh in die Wäsche) zock ich den Schwager und Tim bei Quizduell ab. Höhö! Das Schwägerleinchen hat mal mit Sport & Freizeit losgelegt, er hatte eine richtige Antwort, ich alle 3! Eines war zwar geraten, aber 2 hab ich gewusst. Die 2 Fußballfragen, wohlgemerkt. Und er, als alter Fußballer, nur eine davon.

Ich hoffe einfach mal, ihr habt alle noch weiter schöne Ostern mit vielen fleißigen Osterhasen!

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Männerlogik

Nadine: „Schatz, mach bitte mal das Marmeladenglas auf, ich schaffs nicht so, und ein Messer will ich nicht unter den Deckel schieben, weil das sonst künftig kein Vakuum mehr zieht und Mama da keine Marmelade mehr drin machen könnte!“

Tim *ächz*: „Boah, das ist wirklich fest zu!“

Nadine dreht sich weg: „Soll ich den Gurkenglasöffner…“

*boing* *plopp*

Tim: „Ist auf!“

Nadine begeistert: „Mein großer starker Mann, wie hast Du das denn geschafft?“

Tim: „Hab mitm Messer ein kleines Loch in den Deckel gemacht.“

Nadine: „Aber…Vakuum!“

Tim: „Du sagtest nur was vom Messer seitlich drunter schieben…“

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Samstagsausflug

So, nun bin ich auf Fortbildung. Ich habe (wackeliges) Internet. Ich hatte schon ziemlich schreckliches Mittagessen und richtig unappetitliches Abendessen.

Normalerweise ist bei unseren Fortbildungen das Essen echt lecker, aber diesmal, in diesem Schulungshaus… Ich sitze jetzt aufm Zimmer und futter meine Notreserve.

Vorgestern habe ich Tim zu einem spontanen Tagesausflug entführt. Es ging nach Österreich, das ist ja nicht soooo weit. Gut, ab Holzkirchen Stau. Dann (von unserer Seite aus) noch vor Kiefersfelden zähfließend. Über Kilometer. Weil auf der Gegenfahrbahn eine Komplettsperrung war und die Damen und Herren Gaffer das natürlich angucken mussten, was die Herren Polizei und Feuerwehr da veranstalten. Ab dem Zeitpunkt, wo man an dieser Vollsperrung vorbei war gings wieder total fließend. Sehr lachen musste ich, als auf der Fahrbahn in Richtung Deutschland, wo ja wirklich gar nix mehr ging, einige junge Männer gesehen hab, die fröhlich um die Autos getanzt sind. Die haben Recht! Ändern können se s eh nicht. Ich handhabe das im Stau ähnlich. Drehe die Musik auf und tanze im Auto.

In Österreich haben wir dann in Schwaz das Silberbergwerk angeguckt und eine Show im Planetarium. Wir mussten nur bei der Hinfahrt durch so eine Art spontanen Übungsplatz der österreichischen Armee. Lauter Männer mit so riiiiiesigen Gewehren. Mir war etwas mulmig, aber die haben uns alle nett angelächelt, ein paar haben sogar gewunken.

Dazwischen waren wir noch Mittag essen. Ich hab den Kellner ganz gezielt nach den Lebensmitteln gefragt, auf die ich allergisch reagiere (mit eben dieser Begründung). Er hat mir von dem einen Gericht abgeraten und mir ein anderes empfohlen. Und ich blöde Nuss hab dem geglaubt. Ca. 2 1/2 Stunden später hatte ich dann den Salat. Und habe ihn immer noch. Es dauert jetzt wieder Wochen, die spontanen Schübe in den Griff zu kriegen. Danke, Du Aff! Man sieht sich im Leben immer zweimal, ich werde Dich nur nicht erkennen!

Anschließend fuhren wir an den Achensee und dann nach Bad Tölz ins Alpamare. Auf dem Weg zum Freizeitbad sind wir ein bisschen in Bad Tölz rumgegurkt und ich immer so „da hat da Bulle mal an Toten gefunden!!!!“ – wegen dem Bullen von Tölz. Manche Folgen hab ich in Sat1 schon 3x gesehen. Und bei keiner weiß ich, wer der Mörder ist, weil ich immer in der letzten Werbepause einschlafe. Das ist dann überhaupt der Grund, warum ich die Folgen wieder herschalte. Frei nach dem Motto: „Oida, heut schaff ichs!“

Irgendwann des Nächtens waren wir dann wieder daheim. Ich natürlich mit Schmerzen ohne Ende. Eigentlich war geplant, dass ich die Nach-Hause-Strecke übernehme, aber da ging dann trotz Medikamenten gar nix mehr. Außer dass mich die ab und zu weggebeamt haben, so dass ich nix mehr gespürt hab. Also musste Tim alles fahren, das war schon anstrengend für ihn.

Aber trotzdem ist das ein nettes Ausflugsziel für uns, die wir das als Tagesausflug machen können, oder für Leute, die in Österreich Urlaub machen.

Ich hab noch einen Flyer mitgenommen, von der AREA47 – das hört sich ja übelst geil an! Grad vielleicht auch als Geschenk für ältere Teens und jüngere Twens!

Und nachdem ich ein junggebliebener Twen bin… schau ich mir das vielleicht im Sommer mal an. Mit Rafting und Zeugs, natürlich!

Wirklich toll war aber, was mein mir Angetrauter dachte, wohin es geht, als ich nur gesagt habe, dass wir heute einen tollen Tagesausflug machen: Er meinte echt, ich fahr mit ihm zu IKEA!!! Und war vorab wenig begeistert. Erst als klar war „ok, zum IKEA geht es hier nicht“ wurde seine Laune etwas besser. Was denkt der von mir? Grrrrrrr….

Silber hab ich übrigens keins gefunden. Sonst könnt ich hier im Schulungszentrum die Köche bestechen…

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Eigentlich

muss ich jetzt ins Bett, bin „grad erst“ zur Tür rein.

Aber zwei „Original-Tim“s möcht ich euch nicht vorenthalten:

 

Meinereiner hat ne neue Bodybutter. Präsentiert die ganz stolz daheim „Guck mal, kein Aloe Vera, kein Mandelöl, kein Teebaumöl -> kein Ausschlag! Endlich was für mich!“

Tim: „Wie, Butter?“

Ich: „Bodybutter!“

Er: „Wieso kaufst Du Butter? Wir haben Butter im Kühlschrank! Und was soll der Scheiß mit Reismilch und Bambus? Ich will Butter aus Kuh!“

Ich: „Das ist zum Eincremen! Für meine Haut!“

Er (grinsend): „Da täts die Kerrygold auch schon lange, und die ist günstiger…“

Und jedes Mal wenn ich meine Bodybutter auch nur anguck macht ER Brotstreichbewegungen. Grrrrrrrrrrr.

 

Gestern, erster sonniger Tag seit einigen Jahrhunderten. Morgenmuffel Nadine meditiert auf dem Beifahrersitzt vor sich hin… das Leben ist so grausam und gemein… jetzt musst ich auch noch aufstehen… woah, und grrrrr…

Auf einmal kommt vom Fahrersitz: „Schatz… sag mal!“

Ich: „Grmpft bah öh“ (= sprich nur wenns WIRKLICH wichtig ist!!!)

Er: „Fährt vor uns Batman oda was?“

Ich weiß jetzt, wie sich ein lebendes Fragezeichen anfühlt. So wie ich gestern. Gsagt hab ich aber nix (mit Grmpft bah öh war eh alles gesagt!).

Er: „Wegen den Fledermausohren, da!“

Ich stelle meine müden Äuglein auf den Fahrerkopf vor uns ein. Wat will der Mann neben mir? Und dann seh ichs: Bei genau dem Automodell, wo vor uns gefahren ist, ist wenn die Sonnenblende runtergeklappt ist ein kleiner Spalt zwischen Dach und Sonnenblende. Dort scheint Sonne durch. Wenn der Fahrerkopf dann noch auf der richtigen Höhe ist… Ja, und die Befestigungen links und rechts sehen tatsächlich aus wie die Spitzen von so Ohren.

Artikulieren kann ich mich immer noch nicht, aber erster Lachflash des Tages! Habe den Tim drüber aufgeklärt, dass es sich um die Sonnenblende handelt und NICHT um Batman! Das Geile: Das war keine geplante Nadine-Wachmach-Aktion, sondern er hats echt nicht gepeilt, was das sein soll und auf nen doofen Hut getippt. Wie soll man nach so langer grauer Zeit auch wissen, wie Sonnenblenden ausschauen. Ohnehin ist es sehr viel realistischer, dass Batman vor uns fährt, anstatt ein Auto mit Sonnenblende. Ich mein, wer kann den damit schon rechnen?

Fragt mal, wie oft ich seit gestern „Schatz, vorsicht!!!! Vor uns fährt Batman!“ von mir gegeben hat. Und ER jammert, weil ich ihn verarschen tät. *kicher*

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Wie schön!

Von Montag früh um 3:30 Uhr bis Donnerstag Abend 20 Uhr hab ich meinen Mann nicht gesehen. Habe mich übrigens für einen Namen entschieden. Er heißt jetzt Tim. Nach Tim Taylor, dem Heimwerkerking, wegen ähnlichem Talent beim Heimwerken. Ich hoffe, ich krieg dann man nen Sohn wie den Randy. Total aufgeweckt.

Egal. Wo war ich?

Also, Tim (boah, voll ungewohnt!!!) war auf Fortbildung in fremdländischen Gefilden. Nein, nicht Österreich oder Italien. Viel fremdländischer. Thüringen. Habe die ein oder andere Verzweiflungs-SMS bekommen, weil er die Menschen nur schwer versteht. Köööösche und Köööösche hören sich gleich an. Woher wissen, ob Kirche oder Kirsche gemeint ist?

Normalerweise bin ich die, die weg ist bei irgendwelchen Seminaren und Fortbildungen, und die Zeit vergeht da immer so schnell, dass es nur wie ein langer Tag ist, bis wir uns wieder sehen. Diesmal war jedoch ich diejenige, die zu Hause geblieben ist.

Mit allen Vorteilen und Nachteilen.

Nachteile:

-ich musste realisieren wenn der Wecker klingelt und hab niemanden, der mich wach rüttelt

-ich musste Schnee räumen (klar, dass es genau dann den halben Nordpol in unser Dorf schneit, wenn er nicht da ist)

Vorteile:

-niemand verliert seine Socken in der halben Wohnung, bevorzugt unter der Couch

-niemand schnarcht mir was vor

-niemand diskutiert mit mir übers Fernsehprogramm

-niemand lacht mich aus, wenn ich morgens der verquollenen Frau im Spiegel die Zunge rausstreck

-ich kann mir meinen Tag komplett alleine selber strukturieren, und es klappt wunderbar, stressfreier und genau so wie ich mir das vorstelle

 

Tagsüber war ich in der Arbeit auch wunderbar beschäftigt und abgelenkt, abends war ich im Sport und auch abgelenkt. Wir kommen auch so während der Woche fast kaum zum Sprechen, so dass das, was wir telefoniert haben oder geSMSt oder gemailt haben inhaltlich fast genau denselben Umfang hatte.

 

Doch als ich Tim dann abgeholt habe, vom Bahnhof, und als er mit seinem Rucksack und dem Koffer auf mich im Auto zugegangen ist, mit blitzenden Augen hinter der Brille und einem verschmitzten Grinsen hinter dem frisch gestutzten Bart, da hab ich gemerkt, wie ich zu grinsen und zu strahlen angefangen hab, wie mir das Wasser in die Augen geschossen ist, und wie mein Herz zu klopfen begann. DA erst hab ich wirklich gemerkt, wie sehr er mir die letzten Tage gefehlt hat. Seine Anwesenheit. Nicht unbedingt die überall rumliegenden Socken, aber: Mein Mann. Und es ist doch schön, wenn man nach über 10 Jahren Beziehung immer noch so fühlt!

So, dann sollte ich jetzt wohl mal die integrierte Kitsch-App ausschalten in mir… 😉

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So, update!

Mann hab ich inzwischen aus dem Krankenhaus abgeholt, die OP hat ihn sehr geschlaucht. Die OP war aber vermutlich unnötig – wie wir im Nachhinein erfahren haben. Die Spurensuche geht weiter. Hätte man uns vorher gesagt, dass die OP vermutlich nicht hilft, hätten wir uns das erstmal gespart. Aber diese Info haben wir erst bekommen, als Mann wieder aus der Narkose aufgewacht ist.

Alles sehr mysteriös, denn für den Aufschneiderarzt im Krankenhaus war das wohl von vornherein klar, dass das eher nicht helfen wird – die behandelnden Internisten, Orthopäden und Allgemeinmediziner haben das die letzten Monate und Jahre anders gesehen.

 

Die zweite Stunde des Schnupperkurses war mindestens so interessant wie die erste. Es waren dieselben sechs Leute da, wie beim ersten Mal. Bei dem Mädel mit den Schnittwunden Gott sei Dank keine neuen Schnitte. Sie und ihre beste Freundin waren wieder sehr motiviert. Die beiden sind total lustig, die machen mir Spaß!!!

Wirklich spannend war aber Adam. Der Junge mit der Behinderung. Diesmal von seiner Mutter gebracht. Einerseits will er wohl hin, andererseits verweigert er sehr viel. Als seine Mutter jedoch spazieren ging, hat er ein paar Sachen mitgemacht. Ich weiß nicht so genau, wie ich mit ihm umgehen soll. Nicht wegen seiner Behinderung, sondern weil er einfach sehr schwierig im Umgang ist. Er kommt. Steht dann mit verschränkten Armen im Eck. Man muss ihn um jede Sache betteln, dass es das mal versucht. Standartantwort ist „das kann ich nicht“.

Ich hab dann deutlich gemacht, dass er das nicht von vornherein können kann, sondern lernen muss, wenn er es können möchte. Wer kann denn schon von vornherein alles? Jeder von uns musste essen, trinken Klogehen lernen. Genauso wie lesen und schreiben und laufen. Wieso um alles in der Welt soll er dann ohne Übung den Kampfsport, den ich unterrichte, beherrschen? Ich weiß nicht, ob etwas davon zu ihm durchgedrungen ist.

Es ist eigentlich Usus im Budo, dass der Schüler dem Unterrichtenden vertraut, und das versucht zu tun, was ihm gesagt oder gezeigt wird (in gewissem Rahmen, natürlich). Gleichzeitig hat der Unterrichtende die Verpflichtung und die Aufgabe, den Schülern nur Anweisungen zu geben, die sie auch umsetzen können. Eigentlich nicht viel anders als im Fußballtraining. Mir fehlt dieses Vertrauen in mich bei Adam. Natürlich muss man sich Vertrauen verdienen, nur wie soll ich das tun, wenn ich keine Chance bekomme?

 

Der dritte Kursabend.

Meine Gedanken nach dem letzten Abend waren umsonst. Es waren diesmal nur 4 Personen da, Adam und Luisa haben gefehlt. Jetzt weiß ich nicht – war meine Ansprache zum Thema „Der Mensch muss lernen, wenn er was können möchte“ ein Anlass, mir beleidigt zu sein? Ich hab niemanden angegriffen damit, so bin ich nicht. Wenn er damit nicht umgehen kann, dass er fair, aber nicht überbetüttelt behandelt wird, muss er das lernen (schon wieder -lernen-). Ob er das hier in dem Kurs macht, oder wann anders – lernen wird ers müssen. Luisa hat letzte Woche schon angedeutet, dass sie diesmal vielleicht nicht kommen kann. Omas Geburtstag.

Die 4 noch anwesenden Teilnehmer waren wieder total motiviert und voll süß.
„Hallo, ich greife Dich grad an, verteidige Dich!“ „Ach so, hab Dich jetzt nicht so als Bedrohung gesehen!“ „Das hör ich doch immer gerne… aua, das gibt  n blauen Fleck!“ „PUSSY!!!!!“

„Du musst mit dem Arm auf den Boden!“ „Machichdoch!“ „Das ist Dein Hintern!“ „Ach, jetzt wo Du s sagst…“ „Wo warst Du in Bio? Dachte, Du sitzt neben mir!“ „Wir machen aber grad Photosynthese!“

„Michaela, halt mich mal vernünftig fest!“ „Aber… meine Fingernägel!“ – Nadine schaltet sich ein: „Halt mal so, dann passiert Deinen Nägeln nix… wie heißtn die Farbe??? Die is ja toll!“

Ich freu mich echt auf Abend 4!

 

Der Mann hatte Mitte der Woche Geburtstag, wir waren voll edel Steak essen und bummeln. Total schön, denn wir konnten miteinander reden. Oft, im Alltagskrams, spricht man darüber, wer noch schnell Kartoffeln kauft und wer im Gegenzug die Spülmaschine ausräumt. Das tut echt gut, wenn man sich mal wieder auf sich als Personen besinnt.

Er hat eine Uhr bekommen, und das Buch „Nutella hat Lichtschutzfaktor 9,7“ damit er nach der OP was lustiges zu Lesen hat.

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